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Veranstaltungen

01. Okt. 2026,
18:30 Uhr
Stammtisch des Förderkreises Königshütte Bad Lauterberg e.V.
06. Okt. 2026,
15:00 - 17:00 Uhr
Führung über das Industriedenkmal Königshütte
13. Okt. 2026,
15:00 - 17:00 Uhr
Führung über das Industriedenkmal Königshütte
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Nachlese - Tag es offenen Denkmals 2026

SChaugiessen fur Webseite

Dieses Jahr fand der Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026 statt. Obwohl es mal mehr, mal weniger den ganzen Tag geregnet hat, ist der Tag auf der Königshütte Bad Lauterberg  erfolgreich verlaufen. Trotz Wahlsonntag kamen  zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher zum historischen Industriedenkmal.

Der offizielle Tag des offenen Denkmals beginnt immer um 11 Uhr. Auf dem Industriedenkmal Königshütte begann der Tag um 10:00 Uhr mit einem stimmungsvollen Open-Air-Gottesdienst. Wegen des Regens saßen die Gottesdienstbesucher und der Pastor unter einem Pavillon. - Die musikalische Begleitung des Gottesdienstes hatte das Südharzer Bläserquartett unter Leitung von Walter Ziegler übernommen. - Die Musiker saßen ebenfalls im Trockenen, hinter den Säulen vor dem Eisenmagazin.

Um 11 Uhr begann das Schaugießen. Die jungen Mitarbeiter der Firma Harz Guss Zorge GmbH zeigten in zwei Durchgängen die Herstellung von Gussteilen, Mitmachen war Pflicht. Viele Erwachsene und Kinder haben sich ihre selbst hergestellten Gussteile mit nach Hause nehmen können.

Um 11 Uhr öffnete auch das Café Hüttenschenke, hier gab es Kaffee und Kuchen und kalte Getränke. Der Kuchen hat geschmeckt, wie viele Besucher immer wieder betonten. Ab ca. 14 Uhr verbreitete Heiko Wiedemann auf seinem digitalen Klavier mächtig Stimmung, mitsingen gehörte bei vielen Liedern dazu.

Der Förderkreis hat wieder viele Aussteller gewinnen können. Alle Aussteller hatten ihre Produkte unter Pavillons zeigen können. Sie zeigten historischen Modellbau, Glaskunst, Klöppeln, Wohndekoration und Korbflechten. Einige von den Ausstellern waren das erste Mal auf der Königshütte, andere waren ‚alte Bekannte‘, die schon mehrmals ihre Produkte und ihr Können gezeigt haben wie der Modellbauer, der Eisenbahnen zeigte. Einige Aussteller zeigten allein ihre Kunst, bei anderen Ausstellern konnten die Besucher Produkte aus deren Herstellung erwerben. Alles in Allem zeigten sich die Aussteller zufrieden. Ein eingeladener Imker konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen, aus gleichem Grund hatte der Schützenverein Bad Lauterberg das Blasrohrschiessen abgesagt.

Es gab zwei Führungen, sie sind am zentralen Hüttenbrunnen gestartet. Während der  Führungen boten die ehrenamtlichen Guides spannende Einblicke in die Geschichte der ehemaligen Eisenhütte und Eisengießerei. In der Maschinenfabrik vermittelte Vereinsmitglied Klaus-Peter Weinreich mit fundierten Erzählungen zur Technik- und Betriebsgeschichte viel Interessantes und Wissenswertes.

Den Abschluss der Rundgänge bildete jeweils der Besuch im Südharzer Eisenhüttenmuseum, das die Eisensteinverhüttung dokumentiert.

Ab 12 Uhr wurde vor dem Eisenmagazin mit Unterstützung des Harzklubs Bad Lauterberg die Grillstation eröffnet. Dort gab es leckere Bratwurst, Steaks und Curry-Wurst, und natürlich ein zünftiges Bier dazu.

Fazit

Das Industriedenkmal Königshütte zeigte sich einmal mehr als lebendiger Ort der Industriekultur.

Internationaler Museumstag 2026

                                                          Plakat IMT 2026   klein fur Webseite

Am Sonntag, den 17. Mai, ist wird wieder der Internationale Museumstag gefeiert. Hierzu lädt Vorstand und Beirat vom Förderkreises Königshütte Bad Lauterberg e.V. ein, denn auch das Industriedenkmal Königshütte ist wieder dabei und öffnet verschiedene seiner Türen, nicht nur die des Museums (des Südharzer Eisenhüttenmuseums).

Das Motto des Internationalen Museumstages in diesem Jahr lautet: Museen als Brückenbauer. 

Können Museen Brücken bauen? Ob Sie diese Frage bejahen, müssen Sie selbst entscheiden. Die Frage ist zu vielschichtig, um sie in zwei bis drei Sätzen zu beantworten.

Auf dem Gelände des Industriedenkmals Königshütte beginnt der Tag um 10 Uhr mit einem open-air-Gottesdienst.  Auch wenn er sich schon im Ruhestand befindet, konnte Pastor Schmidt für den Gottesdienst gewonnen werden, er wird musikalisch begleitet von der Waiting-room Jazzband aus Herzberg. (Sie ist nicht das erste Mal dabei.)

Es gibt zwei Führungen an diesem Tag, sie werden rechtzeitig angekündigt und starten wie gewohnt am Hüttenbrunnen. Während der Führungen gibt es jeweils auch einen Einblick in die Maschinenfabrik, über deren Geschichte unser Mitglied, Klaus-Peter Weinreich, viel zu berichten weiß.

Ab 11 Uhr öffnet das Café Hüttenschenke mit Kaffee und Kuchen und nicht-alkoholischen Getränken. Ab 12 Uhr wird vor dem Eisenmagazin gegrillt, dort gibt es auch ein zünftiges Bier.  Die Preise konnten wir stabil halten. Für musikalische Begleitmusik ist gesorgt.

Wir vom Förderkreis haben wieder verschiedene Aussteller gewinnen können, die ihre Tätigkeiten oder Produkte präsentieren: so einen Imker sowie  verschiedene Kunsthandwerker. Der Kinetikkünstler Detlef Hänsel (er ist noch auf dem Pakat verzeichnet) hat leider abgesagt. Auch Herr Ludwig, der in den letzten Jahren Modelle historischer Dampfmaschinen gezeigt hat, hat abgesagt. Wieder dabei sind die Modelle von Gattersägen. Die Gattersägen sind im Original auf der Königshütte hergestellt worden und  haben in den letzten Jahren viele Besucher begeistert.  Und … das Allerwichtigste: natürlich kommen die Schaugießer wieder und zeigen, wie ein Gussstück entsteht. Klar, sie verwenden kein Eisen, es würde viel zu lange dauern, bis solch ein Gussstück fertig ist, von den hohen Temperaturen, die gebraucht werden, ganz zu schweigen. Unsere junge Schaugießer-Truppe startet mit dem ersten Durchgang um 11 Uhr. Der Ort, das Lagerhaus der ehemals privaten Königshütte, ist ausgeschildert, ebenso die weiteren Attraktionen. Große Banner zeigen den Weg. Ach ja, die selbstgefertigten Gussstücke dürfen mitgenommen werden.

Eine  zweiter Durchgang vom Schaugießen startet um 14 Uhr. Mitmachen ist quasi Pflicht, nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene.

Neu ist ein Aussteller, der Weine und Liköre mitbringt, hier darf gern probiert werden. Das gilt auch für den oben genannten Imker.

Selbstverständlich haben wir die Kinder nicht vergessen: Sie können sich schminken lassen, sich unter Anleitung eine Sparbüchse herstellen, und vieles mehr. Und … sie können wieder an der Rätseltour mit der Brockenbande teilnehmen, die sie über das Gelände des Industriedenkmals führt. Als Danke für die Teilnahme dürfen sie sich in der Hüttenschenke eine Urkunde abholen.

Es gibt noch eine Besonderheit: in diesem Jahr feiert die Harzer Wandernadel ihren 20. Geburtstag. - Das haben vielen von Ihnen sicher schon in der örtlichen Presse gelesen. - Zu diesem Geburtstag haben die Verantwortlichen eine ganze Reiher neuer Stempelstellen errichtet, erste Stempelstellen sind schon eingeweiht worden. Auch auf dem Gelände des Industriedenkmals Königshütte ist eine Stempelstelle aufgestellt worden. Sie steht gut sichtbar und zugänglich in der Nähe des Schildes zum Geopark. Am Internationalen Museumstag wird sie eingeweiht. Nicht nur Wanderfreunde können sich auf den neuen Stempel freuen. – Für die Geburtstagsstempel ist ein eigenes Heft herausgegeben worden.  Werden die Geburtstagsstempel der Harzer Wandernadel  nach einem Jahr wieder entfernt, das gilt auch für den Stempel auf der Königshütte, es sei denn … die Abstimmung am Ende des Jahres ergibt, dass die Mehrheit der Wandernden dafür ist, dass der Stempel auf dem Industriedenkmal Königshütte in die Gesamtheit der Wanderstempel für die Wandernadel aufgenommen wird.

Vorstand und Beirat des Förderkreises Königshütte Bad Lauterberg e.V. freuen sich auf Ihr Kommen.

                                          Ein Model ist fast fertig fur den Guss

                                                           ein Model ist fast fertig  für den Guss, dieses zeigt einen Gießer beim Guss

Mitgliederversammlung - Nachlese

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Industriedenkmal Königshütte

Am 11. April hat die Mitgliederversammlung unseres Förderkreises stattgefunden, wie immer, bei unseren Mitglied Hotel/Restaurant Riemann in Bad Lauterberg. Die Mitgliederversammlung hat pünktlich um 15 Uhr begonnen … und zwar mit einem Vortrag  von unserem ersten Vorsitzenden, Herrn Christian Mühl. Er hat über die Baugeschichte der Königshütte referiert. Er berichtete, dass es auf dem Gelände der Königshütte bereits einen Vorgänger gegeben hat, die Süssenhütte – benannt nach dem Eigentümer Joachim Süsse.  Die Süssenhütte war 1617 in fiskalischen (staatlichen) Besitz gekommen und 1623/24 eingestellt worden.

1731 hatte das Bergamt in Clausthal (Clausthal war damals noch ein eigenständiger Ort)  den Bau einer neuen Eisenhütte beschlossen.

 Vier Bauabschnitte hat es gegeben: Klar, der erste erstreckte sich auf die Zeit nach 1733 und umschloss ca. 10 Jahre. In diesem ersten Bauabschnitt wurde u.a. die Hochofenhütte mit zwei Hochöfen erbaut, die untere Hammerhütte,  mehrere Kohlenschuppen, das Faktoreihaus, zwei Hütten(wohn)häuser  und weitere Gebäude wie ein Schlackenpochwerk . Heute steht von den Gebäuden auf dem Areal der Eisenhütte nur noch das Faktoreigebäude und eines der Wohnhäuser. Von der ersten Hochofenhütte ist nur das  Funktionsmodell als Nachbau im Museum zu finden.

Zum ersten Bauabschnitt gehören auch die Scholmwehrbrücke und der Hüttengraben, beides im Bereich des Kurparks von Bad Lauterberg. Auch die Drahthütte lag außerhalb des Areals der eigentlichen Hütte.

1740 ist ein erster Grundriss des Hüttenkomplexes erstellt worden.

Der zweite Bauabschnitt begann dann ab 1815. In diese Zeit fällt der Bau der  Maschinen-fabrik und der Bau des Eisenmagazins. 1822 wurde das Formhaus erbaut, 1830 wurden  die Hochofenhütte und die Gießereihalle neu gebaut,  auch das Scholmwehr wurde erneuert, wie schon das erste wurde es wieder in Holzbauweise errichtet. Es folgten 1834 und 1840 zwei Walzwerkgebäude. Auch die Hüttenschenke stammt aus dem zweiten Bauabschnitt.

Nach der Schlacht von Langensalza, als das Königreich Hannover den Krieg verloren hatte, wurde das Gebiet preußisch, als staatliche Eisenhütte wurde die Königshütte nicht mehr gebraucht und deshalb verkauft.

Der dritte Bauabschnitt erfolgte nach Übernahme der Königshütte durch eine OHG bestehend aus Carl Anton Peters, Ludwig Holle und Wilhelm Hertzer.

1872 gab es große Umbrüche auf dem Gelände der Königshütte – die beiden Hammerhütten, wurden abgerissen, eine hatte auf dem Areal der heutigen Mühle gestanden und die zweite gegenüber auf dem Gelände der heutigen Gärten. Die eben angesprochene Mühle wurde gebaut. Zwischen Formhaus und Gießerei  wurde ein Modellhaus errichtet, hier wurden die Modelle für den Guss eingelagert. Auch an der Gießereihalle wurde umgebaut.

Der nächste Bauabschnitt begann um 1950: die Gießereianlage wurde erweitert, die gotische Anlage ist seitdem nur noch im Inneren zu erkennen. Die Anlage wurde bis zu den Walzwerkgebäuden erweitert und bekam damit nach außen ein neues Gesicht.

Im Zuge der Privatisierung hatte das ehemalige Probierhaus  eine neue Funktion bekommen, verfiel danach aber zusehends, bevor der 1983 gegründete Förderkreis das Areal des Gebäudes und das arg verfallene Gebäude in Erbpacht übernahm und zum Museum ausbauen ließ.

So viel zum Vortrag, der von Herrn Mühl, der in seiner Kindheit in einem der Wohnhäuser gewohnt hat, immer wieder mit eigenen Erlebnissen gefüllt wurde.

Nach einer kleinen Pause begann die Mitgliederversammlung. Hier  wurde u.a. über die Anzahl der Besucher bei den Führungen im vergangenen Jahr berichtet: zu 38 öffentlichen und 26 Sonderführungen  kamen 786 Besucher.

Außerdem wurden drei Mitglieder für langjährige Mitgliedschaften geehrt:  für 40-, 35- und 30-jährige Mitgliedschaft. Leider hatte nur einer der zu Ehrenden den Weg zur Mitgliederversammlung gefunden bzw. auf sich genommen. Mit großer Freude nahm er seine Urkunde und einen Blumengruß entgegen.  

Die genaueren (nicht öffentlichen) Ergebnisse der Mitgliederversammlung erfahren unsere Mitglieder durch das Protokoll.

Frohe Ostern allen Besuchern unserer Webseite

                                                Kreiselbaumchen Holtensen fur Webseite 2026

                                                            Kreiselbäumchen in Göttingen-Nord

Im Namen von Vorstand und Beirat wünsche ich allen Besuchern unserer Webseite Frohe Ostertage bei guter Gesundheit.

Allerorts werden am Ostersamstag oder Ostersonntag die Osterfeuer entzündet. Solche Feuer werden seit drei Jahrtausenden im Frühling entzündet, anfangs zur Tag-und-Nacht-Gleiche im März. Beim Sprung über das Feuer sollen symbolisch alle Krankheiten und das Unglück des vergangenen Jahres abgeschüttelt und im Feuer gelassen werden. Die alten Perser haben solche Feuer an ihrem Neujahrsfest gefeiert, das zur Tag-und-Nacht-Gleiche im März begangen wurde. Kelten, Germanen und Römer kannten diesen Brauch ebenfalls.

Morgen werden sicher wieder viele Kinder nach Ostereiern und Osterhasen – sicherlich aus Schokolade – suchen. Viele Familien haben schon seit einigen Wochen Ostereier in Bäume und Sträucher gehängt. Hier in Göttingen haben wir ein sogenanntes Kreiselbäumchen, es steht nicht mehr im Kreisel auf dem Weg zum Autobahnzubringer (B27), sondern daneben. Zu Weihnachten wird es mit Weihnachtskugeln, zu Ostern mit Eiern geschmückt. Aber auch  im Harz findet man zu dieser Zeit solch ein Osterbäumchen: am Rehberger Graben.   Dabei ist das Ei das Symbol für Fruchtbarkeit, Neubeginn und Wiedergeburt. In Mesopotamien und im alten Ägypten wurden verzierte Eier in Gräbern gefunden, ein Hinweis auf Vorstellungen von Tod und Wiedergeburt.

Wir freuen uns ebenfalls auf den Frühling, die erwachende Natur und sonnigere Tage.

Ich wünsche Ihnen allen nochmals frohe Osterfeiertage, gesund und im Kreise von Menschen, die Sie mögen, sei es nun Familie oder Freunde.

                              Ostertanne am Rehberger Graben   klein

                                                                             Ostertanne am Rehberger Graben

Ein gutes Neues Jahr 2026 allen Besuchern der Webseite

Schneemann

Ein altes Lied heißt: Nachbars Kinder haben einen Schneemann gebaut ...

Der fünfte Tag des noch jungen Jahres 2026 sind fast um, die Ersten von Ihnen müssen sicher schon wieder arbeiten, die Kinder gehen wieder zur Schule. Die Vorstandsmitglieder wünsche Ihnen allen, dass Sie gut in dieses Jahr gekommen sind und Sie nun gut erholt in dieses 2026 starten können.

Der Winter hat derzeit ganz Deutschland fest im Griff, so hoffen wir, dass Sie bisher gut und ohne Schaden den Wintereinbruch überstanden haben und wünschen Ihnen weiterhin, dass dieses so bleibt.

Rundfunk und Fernsehen meldeten für das erste Wochenende dieses Jahres volle  Loipen, Pisten und Rodelstrecken in den Wintersportorten, auch des Harzes. Auch in den übrigen Gebieten, die in der Regel nicht so viel Schnee abbekommen, konnten mal wieder Schneemänner gebaut werden, viele Kinder waren eifrig dabei.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie weiterhin gut und gesund durch diese schneereiche Zeit kommen.

  1. Weihnachtsgrüße von Vorstand und Beirat
  2. Würdigung des Ehrenamtes – Peter Weinreich, Mitglied unseres Förderkreises, war nach Hannover zum ‚Tag des Ehrenamtes‘ eingeladen worden
  3. Tag des offenen Denkmals 2025 - Nachlese
  4. Tag des offenen Denkmals 2025

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